«Wir treffen uns in Bickendorf» … mein siebter Film mit Kölner Themen und diesmal wieder auf Hochdeutsch erzählt:
Drei historische Schauplätze in Bickendorf, drei Lebensgeschichten und drei sehr unterschiedliche Projekte und Vorhaben der Erinnerungskultur:
Das Herzhäuschen am Mathilde-Herz-Weg: Die jüdischen Bewohner/innen dieses Hauses wurden von den Nazis ermordet. Ihr Haus verfiel nach dem Krieg … aber Dank des bemerkenswerten Engagements Bickendorfer Bürgerinnen und Bürger ist es heute ein ganz besonderes Nachbarschaftscafé. Wie es dazu kam, erzählt der Film.
Der Maler Fritz Schaefler war als revolutionärer Künstler in der Münchner Räterepublik engagiert, kam später nach Köln-Bickendorf und wohnte im Wacholderweg 4 in der Rosenhofsiedlung. Von den Nazis als „entartet“ verfemt – seine Ehefrau nahm sich aus Angst vor der Euthanasie der Nazis das Leben. Fast wurde er vergessen, aber Werke von ihm sind in diesem Jahr in dem Solinger Museum Zentrum für verfolgte Künste zu sehen – und auch in diesem Film.
Venloerstr. stadtauswärts direkt hinter der Bahnunterführung: Die Gedenkstätte zur Erinnerung an die ca. 1.000 Rom:nja und Sinti:ze, die im Mai 1940 von hier aus nach Auschwitz und andere Lager deportiert wurden. Das 1935 errichte Lager zu ihrer Zwangsinternierung existierte nach dem Krieg weiter und ist der Geburtsort des Musikers Markus Reinhardt, der in dem Film die Geschichte seiner Familie erzählen wird.
Die Dreharbeiten haben im August 2026 begonnen. Die Fertigstellung plane ich für den Frühsommer 2027.
Wesentliche Etappen der Entwicklung und Realisierung des Filmes werde ich hier darstellen.