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Der Schatz in der Wiehler Str.

Wiehler Str. in Köln-Brück. Hier wohnen Brigitte und Fritz BilzFritz ist promovierter Historiker und war früher Sekretär der Gewerkschaft ÖTV (heute ver.di), Brigitte ist pensionierte Lehrerin und Vorsitzende der „Geschichtswerkstatt Köln Brück“. Der Vater von Fritz Bilz war Schlosser – seine Mutter war Näherin. Als die Eltern 1989 gestorben waren und Fritz und Brigitte Bilz das elterliche Häuschen in der Wiehler Str. in Köln-Brück entrümpeln wollten, fanden sie zu ihrer maßlosen Überraschung (im Hause verteilt) ein gespartes Vermögen im Werte von 500.000 DM:

Sparbücher, Münzen sowie – in der Kellerwerkstatt des Vaters mit Winkeleisen unter der Werkbank festgeschraubt – Goldmünzen im Wert von 100.000 DM.

Anstatt das Geld „auf den Kopf zu hauen“ oder irgendwie in Luxuswerten anzulegen, entschieden Brigitte und Fritz Bilz, damit eine Stiftung zu gründen. Die Bilz-Stiftung fördert seit 20 Jahren Kölner Initiativen, die sich gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassimus und für verfolgte Menschen einsetzen.

Der Film portraitiert Brigitte und Fritz Bilz und stellt drei von der Stiftung geförderte Projekte vor. Im Einzelnen sind das

Integrationshaus Kalk www.ihaus.org Interview mit Gründerin Elisabeta Khan

Rom e.V. www.romev.de Interview mit Gründerin Elisabeth Klesse

IG Keupstr https://de-de.facebook.com/igkeupstrasse Interview mit Gründerin Meral Sahin

Der Film ist mein diesjähriger Beitrag zu den domstadt doks des neuen kölner filmhaus e.V.

Dauer: 45 min (plus Kurzfassung) Beginn der Dreharbeiten: März 2019  Premiere: Dezember 2019