Archiv der Kategorie: Biographie und Erinnern

Bundesverdienstkreuz für Irmgard Scheinhardt

Irmgard Scheinhardt, der meine Videocollage «Irmgard Scheinhardt – Sozialdemokratin» gewidmet ist, wurde von Bundespräsident Gauck mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet.

Der Bochumer Oberbürgermeister Thomas Eiskirch übergab die Auszeichnung am 24. Februar im Rathaus von Bochum.

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In der Verleihungsurkunde hebt der Bundespräsident das jahrzehntelange Engagement von Irmgard Scheinhardt für die gemeindenahe Versorgung psychisch Kranker in Bochum hervor. Diesem Anliegen hatte sich Irmgard Scheinhardt in ihrer Zeit als Stadtverordnete und Vorsitzende des Gesundheitsausschusses  in den Jahren von 1979 – 1994 besonders gewidmet.

Hedwig Hornstein ist gestorben

Am 12. Dezember 2016 wäre Hedwig Hornstein 101 Jahre alt geworden. Nun ist diese beeindruckende Frau am 10. November im Kreise ihrer Familie in Düsseldorf gestorben.

Ich bin glücklich darüber, dass ich mit meinem Filmportrait einen Beitrag dazu leisten konnte, dass Hedwig Hornstein nicht vergessen wird.

Zur Erinnerung an Hedwig Hornstein wird mein Film «Ein Leben gegen das Vergessen» am 30. Januar 2017 im  Leo-Baeck-Saal der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf noch einmal aufgeführt.

Hier>>>  das Monatsprogramm der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Düsseldorf e.V

Erinnerung an Hannes Bienert

Hannes Bienert, dem meine biographische Videocollage «Die Erinnerung muss das Vergessen besiegen» gewidmet ist, ist in der Nacht zum 28. Oktober 2015 gestorben.

>> zur Meldung in der WAZ vom 29.10.2015

>> Nachruf auf Hannes Bienert in der Zeitschrift des Heimat- und Bürgervereins Wattenscheid

Am Freitag, den 6. November 2015  fand in der Liselotte-Rauner-Schule in Wattenscheid eine Gedenkveranstaltung statt, um sich von Hannes Bienert zu verabschieden … am gleichen Ort, an dem seinerzeit mein Film über Hannes Bienert zum ersten Mal öffentlich vorgeführt wurde.

Auch an diesem Abend war der Film zu sehen.

 

Zwei sozialdemokratische Biographien

Zwei sozialdemokratische Biographien – zwei Filme mit und über Irmgard Scheinhardt und Herbert Schwirtz 

Herbert Schwirtz war der letzte Oberbürgermeister von Wattenscheid vor der Zusammenlegung Wattenscheids mit Bochum  im Jahre 1975 … Irmgard Scheinhardt war jahrzehntelang in der Bochumer Kommunalpolitik engagiert und hat hier Wegweisendes für die gemeindenahe Versorgung psychisch Kranker geleistet. .
Beide traten als Jugendliche in die Sozialdemokratische Partei und die «Sozialistische Jugend – Die Falken» ein und feiern im Jahre 2016 ihr 70-jähriges Mitgliedsjubiläum in der SPD: Im Jahre 1946 sind beide in die SPD eingetreten

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Die Erinnerung muss das Vergessen besiegen

Die Erinnerung muss das Vergessen besiegen

Der Film dokumentiert die Geschichte des gläsernen Denkmals am Nivellesplatz in Wattenscheid, das an die 87 jüdischen Wattenscheider Frauen, Männer und Kinder erinnert, die von den Nazis verschleppt, vertrieben und ermordet wurden.

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Teilansicht der Steelen (Foto: bnw) • Klick auf das Bild für eine größere Ansicht

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Ein Leben gegen das Vergessen

HEDWIG HORNSTEIN wurde 1915 im mährischen Olmütz geboren (die KuK-Monarchie existierte noch) – die Stadt ihrer Kindheit und Jugend aber war Prag. An der dortigen Universität lernte sie ihren Ehemann Guido kennen – ein gebürtiger Rumäne aus der Kuk-Kronstadt Czernowitz, einer Stadt mit einer großen jüdischen Gemeinde.
Ihr Hochzeitstag war der Tag des Einmarsches der Nazi-Truppen in Mährisch-Ostrau im März 1939 – ein Leben im Umbruch und auf der Flucht begann.

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IG Metall: Aus «Gastarbeitern» wurden Kolleginnen und Kollegen

Aus «Gastarbeitern» wurden Kolleginnen und Kollegen

Am 1.1.1972 trat das reformierte Betriebsverfassungsgesetz in Kraft. Damit erhielten die ausländischen Arbeitnehmer/innen (damals noch «Gastarbeiter» genannt), bei der Wahl von Betriebsräten neben dem aktiven auch das passive Wahlrecht, das ihnen bislang vorenthalten war.
Das reformierte Betriebsverfassungsgesetz gilt als ein Meilenstein der deutschen Integrationspolitik und ist eines der großen Reformwerke der Regierung von Willy Brandt. Damit erhielten die Arbeitsimmigranten innerhalb der Betriebe mehr Rechte als in der Gesellschaft … wo ihnen bis heute das kommunale Wahlrecht vorenthalten bleibt.

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Plakat der IG Metall aus den 70er Jahren – Klick auf das Bild für eine größere Ansicht

Zur Erinnerung an diese Reform habe ich im Auftrag des Vorstandes der IG Metall, Fachbereich Zielgruppen und Gleichstellung, Ressort Migration/Integration eine historische Videocollage mit dem Titel «Aus Gastarbeitern wurden Kolleginnen und Kollegen» erstellt:

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