Dieser Film dokumentiert eine außergewöhnliche Poesie-Lesung, die am 9. Mai 2025 in der >>> Melanchton-Akademie in Köln stattfand:
Teilnehmerinnen und Teilnehmer eines Deutschkurses im >>>Rom e.V.trugen selbst entwickelte Texte vor, die sie im Rahmen des Kurses geschrieben hatten.
Die Lesung fand in deutscher Sprache statt – die Texte wurden parallel in Serbisch und Romanes übersetzt.
Die Dreharbeiten fanden in den Monaten März bis Oktober 2025 statt. Die erste öffentliche Aufführung erfolgte im kleinen Kreis mit einigen Gästen am 16. Dezember 2025.
Die finale Fassung des Videos enthält noch einige Fehler bei den diakritischen Zeichen des serbischen Textes, weshalb die Veröffentlichung auf YouTube erst Anfang 2026 erfolgen wird.
Für den 2. Juli 2026 ist eine Vorführung in der Melanchton-Akademie geplant.
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Das Video ist mein ehrenamtlicher Beitrag zur Unterstützung des Vereins Rom e.V., dessen Mitglied ich auch bin. Den Rom e.V. lernte ich während der Dreharbeiten zu meinem >>>Film über die Geschichte der Kölner Bilz-Stiftung kennen.
Jahrzehntelang haben die Roma &Sinti über ihr Schicksal während der Nazi-Diktatur geschwiegen. Nahezu «vergessen» war (ist), dass 500.000 von ihnen von den Nazis ermordet worden sind – und kaum wahrgenommen wird, dass sie bis heute Ausgrenzung und Diskriminierung ausgesetzt sind.
Das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen fördert seit Februar 2021 das Projekt «Gegen das Vergessen und Verdrängen – Gespräche mit Rom:nja und Sinti:ze».
Wiehler Str. in Köln-Brück. Hier wohnen Brigitte und Fritz Bilz. Fritz ist Historiker, war Gewerkschaftssekretär (bei der ÖTV, einer Vorläuferorganisation von ver.di)– Brigitte ist pensionierte Lehrerin. Der Vater von Fritz war Schlosser – seine Mutter war Näherin. Als die Eltern 1998 gestorben waren und Fritz und Brigitte das elterliche Häuschen in der Wiehler Str. entrümpeln wollten, fanden sie zu ihrer maßlosen Überraschung (im Hause verteilt) eingespartes Vermögen im Werte von 500.000 DM:
Irmgard Scheinhardt, der meine Videocollage >>>Irmgard Scheinhardt – Sozialdemokratin gewidmet ist, wurde von Bundespräsident Gauck mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet.
Der Bochumer Oberbürgermeister Thomas Eiskirch übergab die Auszeichnung am 24. Februar 2017 im Rathaus von Bochum.In der Verleihungsurkunde hebt der Bundespräsident das jahrzehntelange Engagement von Irmgard Scheinhardt für die gemeindenahe Versorgung psychisch Kranker in Bochum hervor. Diesem Anliegen hatte sich Irmgard Scheinhardt in ihrer Zeit als Stadtverordnete und Vorsitzende des Gesundheitsausschusses des Rates der Stadt Bochum in den Jahren von 1979 – 1994 besonders gewidmet.
Am 12. Dezember 2016 wäre Hedwig Hornstein 101 Jahre alt geworden. Nun ist diese beeindruckende Frau am 10. November im Kreise ihrer Familie in Düsseldorf gestorben.
Ich bin glücklich darüber, dass ich mit meinem >>>Filmportrait einen Beitrag dazu leisten konnte, dass Hedwig Hornstein nicht vergessen wird.
Zur Erinnerung an Hedwig Hornstein wird mein Film «Ein Leben gegen das Vergessen» am 30. Januar 2017 im Leo-Baeck-Saal der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf noch einmal aufgeführt.
Am Freitag, den 6. November 2015 fand in der Liselotte-Rauner-Schule in Wattenscheid eine Gedenkveranstaltung statt, um sich von Hannes Bienert zu verabschieden … am gleichen Ort, an dem seinerzeit mein Film über Hannes Bienert zum ersten Mal öffentlich vorgeführt wurde. Auch an diesem Abend war der Film zu sehen.
Zwei sozialdemokratische Biographien: Irmgard Scheinhardt und Herbert Schwirtz
Herbert Schwirtz war der letzte Oberbürgermeister von Wattenscheid vor der Zusammenlegung Wattenscheids mit Bochum im Jahre 1975 … Irmgard Scheinhardt war jahrzehntelang in der Bochumer Kommunalpolitik engagiert und hat hier Wegweisendes für die gemeindenahe Versorgung psychisch Kranker geleistet.
Beide traten als Jugendliche in die Sozialdemokratische Partei und die «Sozialistische Jugend – Die Falken» ein und feiern im Jahre 2016 ihr 70-jähriges (!!) Mitgliedsjubiläum in der SPD:
Der Film dokumentiert die Geschichte des gläsernen Denkmals am Nivellesplatz in Wattenscheid, das an die 87 jüdischen Wattenscheider Frauen, Männer und Kinder erinnert, die von den Nazis vertrieben und ermordet wurden.